Das schlimmste was passieren kann ist, dass du auf eine Matte fällst

In meinem persönlichem Turnierkalender stehen jedes Jahr 3 Turniere. Bei der Auswahl beschränke ich mich auf Ü30-Turniere, wie den Kyu-Cup und den Senioren-Cup jeweils im Frühjahr in Bochum und die Bezirkseinzelmeisterschaften (BEM) im Herbst an deren Rand im Herbst auch immer ein Ü30-Turnier stattfindet, das mal beschönigend als Veteranen- & (Wieder-)einsteiger-Turnier oder auch mal nur als Bezirkseinzelturnier ausgeschrieben wird. Als letzteres wieder ausgeschrieben wurde, habe ich mich also angemeldet. Man will ja auch ein gutes Vorbild für Vereinsjugend und die eigenen Kinder sein und auch das gelernte in der Praxis ausprobieren.

Und schwuppdiwupp war ich am Sonntag auch schon auf dem Weg nach Bonn um… ja da kommt auch schon die Frage auf, warum ich das eigentlich mache. 

Da werde ich doch ganz fürchterlich verhauen… Das könnte weh tun… Nicht dass ich mich verletze… Warum mache ich das eigentlich? Ach ja Vorbild und so… Erfahrung sammeln… ich bin jetzt ja auch angemeldet“ und

„Zum Glück mach ich das nur 3x im Jahr“ 

Und so komme ich mit ziemlich mulmigen Gefühl in der Sporthalle an, wo die Frauen auch schon um die Bezirkseinzelmeisterschaft kämpfen. Es ist zwar niemand aus unserem Verein mit angereist, aber man trifft doch immer irgendwie bekannte Gesichter. Eines dieser Gesichter spricht mich auch direkt an: „Marco! Kämpfst du heute bei der BEM mit? Wir sind in unserer Gewichtsklasse nur ganz wenige Kämpfer und so kämen wenigstens ein paar Kämpfe zusammen

Das hat er letztes Jahr auch schon versucht und das war auch eigentlich nicht der Plan. Ganz entspannt mit den alten Herren kloppen… so sollte das laufen. Mich nicht mit den „jungen Wilden“, die wahrscheinlich jeden Wettkampf mitnehmen und wahrscheinlich viel fitter sind als ich, rumschlagen. Ich bin ja auch nur zum Bezirkseinzelturnier gemeldet.

Ja ich habe „eigentlich“ geschrieben. Aus irgendeinem Grund bin ich aber doch erstmal zur Turnierleitung gegangen und hab gefragt, wie viele Kämpfer denn so zum BET gemeldet sind. Die schauen mich an und zeigen eine Liste, auf der vielleicht 20 Namen stehen. „Das sind alle – Aus allen Gewichtsklassen zusammen. -100 bist du momentan der einzige

Na toll… Ich würde mit Sicherheit nicht ohne Kampf nach Hause fahren – Es werden in solchen Fällen meist Gewichtsklassen zusammen gelegt, dass jeder seine Chance bekommt. Aber vielleicht sollte man doch mal darüber nachdenken sich für die BEM nachzumelden. Die Chefs dort finden, ich solle das machen. Das schlimmste was passieren könne sei, dass ich auf eine Matte fiele. Hmm… ich hab noch ca. 30 Minuten mir das zu überlegen. Also geh ich erstmal zur Waage, ohne zu wissen, dass ich mich eigentlich schon entschieden habe und dort doch wieder zurück gehe um mich für die BEM nach zu melden. „Yeay“ oder „Oh nein„… Ich weiß es noch nicht so genau.

Jetzt geht erstmal das Warten los. In der Zwischenzeit guck ich mir die Kämpfe der Damen an, wo ich überraschend Christine in Aktion erleben und sie anfeuern kann. Zu meinem Entsetzen werde ich dort daran erinnert, warum ich sonst nur Ü30 kämpfe: Die Kampfzeit dort beträgt nur gnädige 3 Minuten wogegen man hier 4 Minuten durchhalten muss. Mein Plan ist es also alle Gegner direkt in der erstem Minuten umzuhauen um von meiner fehlenden Kondition abzulenken. Ich muss auch gar nicht lange warten das auszuprobieren, denn die Bezirkseinzelmeisterschaft findet noch vor dem Bezirkseinzelturnier statt. Ich hab mir durch meinen Spontanentschluss also die Wartezeit verkürzt und eh ich mich versehe geht es auch schon los.

Es treten doch 5 Kämpfer in meiner Gewichtsklasse an und jeder darf gegen jeden. Ich hab als erstes die Ehre und das mit dem schnellen Ende hat auch 1A geklappt – Leider anders als erhofft. Ich kann einen Wurf nicht richtig blocken und lande im Bodenkampf in einem Hebel und muss abschlagen. Beim zweiten Kampf kann ich mich im Bodenkampf zwar sensationell aus einem Haltegriff befreien (Das vermerke ich erstmal als Erfolgserlebnis des Tages), aber nach 2 Waza-aris war es das auch. Die anderen beiden Kämpfe laufen ähnlich erfolgreich, aber ich bereue meine Nachmeldung keine Sekunde. Das macht echt Spaß.

Nach diesen 4 Kämpfen ist es ja noch gar nicht vorbei. Nach kurzer Besprechung mit der Turnierleitung und dem Teilnehmerfeld des BET werden die Gewichtsklassen etwas verschoben, sodass ich auch hier 3 Gegner habe. Schon im Vorfeld wird klar, dass ich da nicht auf Kontrahenten, sondern auf Freunde treffe und wir sprechen uns gegenseitig Mut zu. Leider verlaufen auch hier die Kämpfe nicht so erfolgreich. Man sagt ja, dass man im Judo nie verliert – Man gewinnt oder man lernt dazu… Bei mir war das dann heute eher so ein Schulungstag. Manchmal kann ich schon in der Luft nicht mehr nachvollziehen, wie ich jetzt in diese Situation gekommen bin, aber was soll’s? Das gehört halt auch dazu. Mein Plan war auch diesmal keine Shidos wegen Inaktivität zu kassieren. Dadurch bin ich halt in den einen oder anderen Wurf rein gelaufen. Das eine Mal, wo ich mich doch vorsichtiger verhalten habe wurde auch direkt mit nem Shido quittiert. Beim nächsten Mal mach ich es vielleicht besser. Aber auch der gute 4. Platz erfüllt mich heute mit Stolz angetreten zu sein und noch auf dem Heimweg denke ich:

„Schade, dass ich das nur 3x im Jahr mache“ 

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Erftstädter Freundschaftsturnier 17.3.2019

Ein toller Turniertag mit sehr spannenden Kämpfen, mutigen Kindern und stolzen Eltern und Trainern.
Die Idee kam uns vor ein paar Monaten … Unsere Donnerstagsgruppe müsste doch mal zu einem Turnier fahren. Fast alle Kinder haben kaum oder keine Turniererfahrung … dann ist das Erftstädter Freundschaftsturnier genau das Richtige und als Trainingsgruppe wird das ein tolles Erlebnis. Gesagt, getan … fast alle Kinder meldeten sich an und letzten Sontag war es dann soweit. Insgesamt nahmen 17 Kinder aus unserem Verein teil. Aus Trainersicht kann ich nur sagen, dass ich wahnsinnig stolz auf alle Kids bin. Sie waren alle mutig, entschlossen, fair und haben ihr Bestes gegeben.
Vielen Dank an
… Linus Kellerberg, der die U7 gecoacht hat
… Dana, die die U10, U13 gecoacht hat, Kampfrichter und Zeitnehmer war
… Linus Egler, der als Zeitnehmer unterstützt hat.

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So und hier ein paar Turniereindrücke von Judokas und Eltern:

Bei meinem ersten Kampf hat mein Herz gepocht, weil ich sehr aufgeregt war. Aber dann hat es mir Spaß gemacht. Ich fand es toll, wie Dana mir nach jedem Kampf Tipps gegeben und mich angefeuert hat. Die Siegerehrung war schön, nur leider konnten die anderen Kinder nicht so zuhören, da die Kämpfe weiter gingen. Ich bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei …

Euer, Fabian Harff

 

Am 17.03 war es soweit, dass erste Freundschaftsturnier von meinem Sohn stand an. Seine fast komplette Mannschaft war mit am Start. Mit Nervosität und „mulmigen“ Gefühlen kamen wir in der Halle an. Man konnte förmlich die Erleichterung spüren, als er bekannte Gesichter entdeckte.
Gemeinsam wurde dann gewartet bis jeder dran war, um sein Können auf der Matte zu beweisen. Mein Sohn war in der letzten Gruppe, in der Zeit bis er an der Reihe war, beobachtete er genau was um ihn herum passierte. Ich war ganz schön stolz auf ihn, wie geduldig und konzentriert er die Wartezeit bis zu seinem ersten Kampf überbrückte.
Dann war es auch bei ihm soweit, seine Gruppe bestand aus drei Gegnern. Mit viel Erlerntem (seit ca. 1 Jahr erst beim Judo), motivierenden Zurufen seiner Trainerinnen und Kampfgeist meisterte er souverän alle drei Kämpfe.
Nach der Siegerehrung konnten wir uns dann noch am reichhaltigen Kuchenbuffet stärken, bevor es dann glücklich und selbstbewusst wieder nach Hause ging.  Es war ein toller und unvergesslicher Tag, der uns immer in Erinnerung bleiben wird.

von Heike, Mama von Mauro

 

Ich war am Sonntag sehr aufgeregt vor meinem 1. Freundschaftsturnier. Ich war sehr glücklich das mein Papa dabei sein konnte. Er ist extra später zurück nach Dresden gefahren. Dana hat mir vor meinem 1. Kampf gute Tipps gegeben. Ich habe nicht damit gerechnet das ich den 2. Platz belege. Ich war sehr stolz, als ich Medaille und Urkunde bekommen habe. Danach habe ich noch einen leckeren Toffifee-Muffin gegessen.

von Lenny

 

Meine Kinder sind mittlerweile schon seit rund zwei Jahren im Verein und es wurde höchste Zeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Aus diesem Grund habe ich sie bei dem Freundschaftsturnier angemeldet und habe es auch nicht bereut. Dadurch, dass jedes Kind eine Medaille bekam, gab es keine wirklichen Verlierer und der Spaß am Judo stand im Vordergrund, was man den Kindern auch ansehen konnte.
Die jüngsten Teilnehmer (bis 6 Jahren) hatten die große Ehre, als erste in den Ring zu steigen. Es war erstaunlich, wie ernst sie ihre Aufgabe nahmen und welch großen Kampfgeist sie zeigten! Beeindruckend war auch, wie engagiert Linus seine „Schützlinge“ unterstützte und anfeuerte. An den Gesichtern der kleinen Kämpfer konnte man deutlich sehen, wie viel zusätzliche Kraft sie von Linus spürten, als ob er direkt hinter ihnen stehen würde und ihnen half, die Gegner zu Boden zu drücken.
Als nächstes waren die 7-9-jährigen dran. In dieser Gruppe wurden unsere Jungs oft unterschätzt, denn hier mussten die Gegner nicht nur gegen die Kraft und Geschicklichkeit unserer Kämpfer antreten, sondern auch gegen die Erfahrung von Dani, womit sie ja nun gar nicht gerechnet hatten. Während der Kämpfe gab Dani stets im richtigen Moment wertvolle Tipps und konnte damit dem einen oder anderen zum Edelmetall verhelfen.
Auch die größeren Jungs wussten sicherlich deine motivierenden Worte und Ratschläge zwischen den Kämpfen sehr zu schätzen und konnten daraus neue Kraft für weitere Kämpfe schöpfen.
Am Ende des Tages hatten wir alle viel Spaß. Meine Jungs sind ganz stolz auf ihre ersten Medaillen und freuen sich auf das Kirschblütenturnier!

Viele Grüße, Alewtina (Mutter von Leo und Max)

Schulübernachtung

Am 23.06.18 fand die Schulübernachtung in der Mühlenfeldschule, als Ausgleich für die ausgefallene Judofahrt, statt. Insgesamt nahmen über 20 Judoka daran teil. Nach dem Training machten wir alle eine entspannte Mittagspause und anschließend spielten die Jungs Fußball auf den Judomatten. Danach bauten wir alle zusammen den Tisch für das gemeinsame Abendessen und Frühstück auf. Da wirklich jeder mit anpackte, ging dies auch relativ schnell und wir konnten nach draußen gehen, um mit den Spielen zu beginnen. 59bc2246-52a5-4348-ab14-b9d30421f6fa.JPGZuerst spielten wir eine Art „Coca-Cola eisgekühlt“, bei dem wir als Team zusammenarbeiten mussten, um einen kleinen Ball hinter die Person, die ruft zu legen. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen entwickelten wir eine Taktik, die tatsächlich funktionierte und konnten somit gewinnen. 25079897-51fe-416b-9c99-7df02c3aac9f.JPGWeiter ging es mit Treibsand, bei dem der Fänger mit verbundenen Augen die anderen Kinder auf einem Klettergerüst fangen musste. Dieses Spiel stellte sich als sehr schmerzhaft heraus, da einige der Fänger gegen Metallpfosten liefen.
Als Abschlussspiel spielten wir ganz klassisch Versteck-Fangen. Da die meisten Kinder danach keine Lust mehr hatten, gingen wir rein und die Nachtlager wurden aufgebaut. Da wir alle sehr hungrig waren, aßen wir Hot-Dogs und es wurde währenddessen weiter Fußball gespielt. Zu derselben Zeit bereitete Sascha die Schnitzeljagt vor. Als er fertig war, gingen wir nach draußen und schafften es, durch eine gute Teamarbeit den Weg zur Schatzkammer zu finden. Dadurch hatten wir genug Süßigkeiten für den Abend. 162d2f74-2550-426b-af1d-651f5a9458c4.JPG23d59051-f545-42bb-9441-ad83951ef180.JPGGegen Ende des Tages schauten wir noch „Nachts im Museum“ und gingen dann schlafen. Nach einer ziemlich anstrengenden Nacht (Anmerkung von Susan: „ich fand die Nacht sehr ruhig und durchaus erholsam“) endete unsere Schulübernachtung mit einem gemeinsamen Frühstück.

Vize-Landesmeister

Vize-LandesmeisterAm 29.05.18 fuhren Dana, Melanie, Hanna mit Frau Egler zu den Landesmeisterschaften nach Witten. Nachdem wir bei den Bezirksmeisterschaften in Leverkusen kampflos den 1. Platz belegten, trafen wir hier – in Witten – auf Gegnerinnen. Normalerweise startet eine Mannschaft zu fünft, da wir aber nur zu dritt waren, mussten alle Kämpfe für einen Mannschaftssieg gewonnen werden. Eine große Herausforderung!

Bei unserer ersten Begegnung mit dem Goethe-Gymnasium aus Ibbenbüren konnte Dana durch einen beeindruckenden Wurf aus dem Programm des nächsthöheren, braunen Gürtels einen vorzeitigen Sieg nach 10 Sekunden und damit Punkt für die Mannschaft erzielen. Die Mädchen in den unteren Gewichtsklassen waren einfach zu stark an diesem Tag. Wobei man Hannas Leistung hervorheben darf, denn sie führte lange gegen eine wesentlich höher graduierte Gegnerin. Leider verließen sie die Kräfte gegen Ende des Kampfes. Dementsprechend war der Druck für die noch bevorstehenden Kämpfe hoch, da wir eine möglichst gute Platzierung erreichen wollten.

Mit viel Energie traten wir dann gegen die Theodor-Körner-Schule aus Bochum an. Viele bekannte Gesichter – denn gegen diese Mannschaft kämpften wir bereits im letzten Jahr … leider eine Mannschaftsniederlage. Wir ließen uns nicht entmutigen und ergriffen unsere 2. Chance. Manchmal klappt das ja … wir gewannen alle Kämpfe sehr souverän und somit stand es 3:1 für uns.

Bei unseren letzten Kämpfen trafen wir auf das Helmholtz-Gymnasium aus Essen. Melanie begann mit dem 1. Kampf. Es stellte sich heraus, dass sie eine äußerst hartnäckige Gegnerin hatte, die sich nach 18 Sekunden aus dem Haltegriff befreite und Melanie dadurch nur noch 2 Sekunden zum Ippon (Sieg) fehlten. Somit startete der 2. Versuch, den Kampf mit einem Hebel gegen das Ellenbogengelenk vorzeitig zu beenden. Ihre Gegnerin allerdings hatte Gummiarme und der Kampfrichter unterbrach den Kampf. Nach einem weiteren Versuch durch eine Würgetechnik gegen die Halsschlagader gab die Gegnerin endlich auf und auch dieser Kampf war verdient gewonnen. Dana und Hanna gewannen ebenfalls ihre Kämpfe, so dass es abermals 3:1 für das Gymnasium Kerpen stand.

So landeten wir am Ende auf dem 2. Platz! VIZE-LANDESMEISTERINNEN!

Eure Dana, Melanie und Hanna

Danke, Ihr DREI für diesen wahnsinnig spannenden Wettkampftag. Ihr habt super gekämpft und alles umgesetzt, was wir vor den Kämpfen besprochen haben.

ICH BIN SEHR STOLZ AUF EUCH!

D. Egler

Neues von der Schulmannschaft

Gewonnen in letzter Sekunde

Landesmeisterschaft

Am 25.04.2018 fand das Judo-Bezirksschulturnier im Olympiastützpunkt in Leverkusen statt. Für die Judokas unserer Schulmannschaft hieß es also wieder einmal früh aufstehen, um pünktlich an der Schule anzukommen. In der Wettkampfklasse (WK) 2 männlich kämpften Jil Rodrigues, Sander Kobert und Sascha Shardimgaliev. Da Jil und Sander leider beide in derselben Gewichtsklasse (GK) – 52 kg waren, mussten sie auch gegeneinander kämpfen. Beide kämpften sehr souverän und letztendlich landete Jil auf Platz 1. und Sander auf Platz 2. Sascha kämpfte in der Gewichtsklasse + 60 kg. Deshalb war sein Gegner um einiges schwerer als er, doch davon ließ er sich nicht einschüchtern. Kurz vor Ende des Kampfes konnte ihn der Gegner in einen Haltegriff festlegen, den er dank Dana’s Coaching und gutem Blick noch rechtzeitig lösen konnte. Ein paar Sekunden noch auf der Uhr, dann … Sascha wirft, punktet und beendet den Kampf mit einem Haltegriff. „Vier Minuten lang gekämpft und in der letzten Sekunde gewonnen“ war Sascha`s Statement. Somit landete er auf Platz 1. Die Mannschaft der WK 2 erreichte insgesamt den dritten Platz. Die WK 3 der Jungen wurde von Justin Katscher, Linus und Julian Castor vertreten. Für Justin war es erst sein zweites Turnier, aber er kämpfte sehr mutig und musste sich am Ende in der GK – 37 kg erfahrenen Gegner geschlagen geben. Er machte Platz 3. Linus hatte in der GK -48 kg am meisten Gegner – insgesamt 8. Er bestritt jeden Kampf sehr gut und konnte zwei Kämpfe für sich entscheiden. Im kleinen Finale verlor er leider und sicherte sich Platz 5. Auch sein Bruder Julian hatte in der GK – 55 kg viele Gegner. „Gut gekämpft, aber gegen übermächtige Gegner verloren“ Julian`s Statement. Die WK 3 männlich erreichte den vierten Platz. Jette Hoy war leider das einzige Mädchen unserer Schulmannschaft in der WK 3. Deshalb konnte sie nicht als Mannschaft starten. Doch bei zwei Freundschaftskämpfen konnte sie in der GK -38 kg einen sehr guten zweiten Platz erzielen. Unsere WK 2 weiblich wurde aufgrund mangelnder Gegner ohne Kampf auf den ersten Platz gesetzt und wird am 29.5.2018 zum Landesfinale fahren. „Wir freuen uns auf Witten und hoffen auf Gegner“ Dana Schmidt, Hanna Ernst, Melanie Hahn.

Eure Melanie

Senioren-Cup in Bochum

Es war wieder mal so weit. Die alten Hasen durften mal wieder ran. Am 24.03.2018 hieß es mal wieder Senioren-Cup in Bochum.

Für 67 Kämpfer und 7 Kämpferinnen ging es dieses Jahr um Gold in Bochum. Aufgrund der wenigen Teilnehmer wurde dieses Jahr nur auf einer Mattenfläche gekämpft. Schön war, dass man somit jeden Kampf sehen konnte.

Von uns waren 3 Kämpfer vertreten:

Dominik in der Altersklasse M3 +90Kg
Marco in der Altersklasse M1+M2 (zwei Altersklassen wurden zusammen geschmissen) +90Kg
Tim in der Altersklasse M1+M2 (zwei Altersklassen wurden zusammen geschmissen) -90Kg

 

Nach der Waage um 9:30 hieß es mal wieder warten. Da so wenige Kämpfer in den verschiedenen Altersklassen waren wurden dann erst noch ein paar Klassen zusammen geschmissen bevor es losging.

Den Anfang musste ich machen. Mein Pool bestand aus insgesamt 5 Kämpfern der Klasse M1 und M2 bis 90Kg. Mein Ziel für dieses Turnier war mindestens Treppchen. Da ich die ganze Woche vorher aber Krank war und ich die letzten 4 Wochen nicht trainieren konnte, weil es die Arbeit nicht zu ließ, setzte ich mir das Ziel 3. zu werden. Vorm ersten Kampf war die Nervosität natürlich wieder groß, ob die Luft und Kraft wohl reicht?

Ich ging hochkonzentriert auf die Matte. Brauchte so ein paar Sekunden bis ich ruhiger wurde auf der Matte.  Ich kam immer besser in den Kampf rein und erarbeitete mir eine gute Situation, drehte einen tiefen Seoi –Nage ein und Ippon.  Nach 31 Sekunden war es geschafft. Der 2. Kampf ließ nicht lange auf sich warten. Dieses Mal passte mein Gegner besser auf und wich meinem tiefen Seoi-Nage aus. Ich warf ihn aber kurze Zeit später mit einem Koshi-Guruma und hielt ihn im Haltegriff fest. Nach 35 Sekunden war Schluss. Der Dritte Gegner war vom Aussehen her am schwersten (niemals vom Gurt und Aussehen beeindrucken lassen und immer an sich glauben). Wieder hatte ich einen guten Griff. Zog wie am gesamten Tag meinen tiefen Seoi-Nage durch. Wazari, mist, gleich weiter im Haltegriff festhalten….. Ippon! Sehr gut! Zeit: 36 Sekunden, geht auch.  Ziel war zumindest erreicht. Bisher 3/3 gewonnen und Treppchen war sicher.

Der letzte Gegner hatte es in sich. Er war sehr stark und wir waren auf gleichem Niveau. Lange sah es nicht gut aus für mich. Shido und einen Wazari gegen mich.  Nach 2:10 Minuten ergab sich dann meine vielleicht letzte Chance. Mir blieben ja nur noch 50 Sekunden üben, also nahm ich meine ganze Kraft noch einmal zusammen und zog voll durch (zu verlieren hatte ich ja nichts mehr und musste kommen, da ich zurück lag). Normal heißt es alle guten Dinge sind 3. Diesen Tag war meine Glückszahl 4. Wie gesagt ich zog noch einmal voll durch. Tiefer Seoi-Nage…. Ippon!! Zeit 2:13 Minuten. Geschafft 4/4. Hervorragend.

 

Als Nächstes war Marco dran. Mittlerweile nicht mehr ganz so aufgeregt auf einem Turnier. Auch er hatte es mit 4 weiteren Kämpfern zu tun. Leider muss ich im Vorfeld sagen, dass ihm leider noch etwas Erfahrung fehlt und er noch nicht so abgeklärt ist wie manch anderer Kämpfer.

Vorm ersten Kampf hat er von mir noch ein paar warme Worte mitbekommen. Einige konnte er umsetzten. Nur dieses Blöde hinter her laufen bekomme ich noch nicht ganz so aus ihm heraus.

Der Gegner war aber auch stark im ersten Kampf. Und ist zu Recht erster geworden. Zurück zum Kampf. Marco hielt sich gut. Hatte sogar Chancen zu eigenen Aktionen, aber da fehlte wie gesagt, der gewissen Mut und etwas Erfahrung um da durchzuziehen. Im Haltegriff und nach 1:01 Minuten war Ende. Schade da wäre mehr gegangen.

Der Zweite Kampf hatte es für Marco in sich. Die beiden Kämpfer lieferten sich eine Fight und gingen über die komplette Zeit. 3:00 und kein Sieger. Da ging es dann per Schiedsrichter entscheid um den Sieger. Leider hatten die Kampfrichter den Gegner für besser gesehen.

Im Dritten Kampf fehlte dann doch die Luft und die benötigte Pause zwischen den Kämpfen. Leider wurde Marco schon nach ca. 22 Sekunden geworfen.

Den letzten Kampf machte Marco dann doch noch etwas spannender. Hätte in meinen Augen sogar eine Wertung bekommen müssen.  Es ging dann nach einem missglückten Wurf vom Gegner in den Boden. Eine Sekunde nicht aufgepasst und zack lag er im Haltegriff. Nur nicht oben sondern unten. Nach 2:43 Minuten war auch dieser Kampf zu ende. Schade aber wieder eine neue Erfahrung gesammelt.

 

Nach langer Wartepause und sehr viel Nervosität durfte dann auch der Dominik ran. Im Best of 3 musste er sich versuchen durchzusetzen. Sein Gegner ungefähr gleich groß und gleich schwer. Also ein interessanter Kampf.

Dominik war zuversichtlich und ging hoch konzentriert ans Werk. Was sehr positiv zu erwähnen ist, dass er langsam die Tipps von mir umsetzen kann und nicht mehr so ängstlich in einen Kampf geht. Manchmal sollte man halt nicht nachdenken was man auf der Matte macht und einfach seinem Können vertrauen. So ging er auch auf die Matte und vertraute dem was er tut. Leider musste Dominik schnell feststellen, dass der Kampf nicht einfach werden würde. Probierte aber selber Aktionen zu setzen. Leider ist er dann einen Wazari geworfen worden und verlor nach ca. 1:35 Minuten seinen ersten Kampf. Jetzt ging es um die Wurst. Alles oder nichts. Leider verlor er den zweiten Kampf auch unglücklich. Immer dieses blöde hinterher laufen. 2:21 Minuten. Schade.

Positiv zu erwähnen ist, dass kein Kämpfer weder von uns noch die anderen sich großartig verletzt haben und dass die Sanis vergebens dort waren.

Die Platzierungen:

Tim   1. Platz

Dominik  2. Platz

Maro   5. Platz

LG Tim

10. Kirschblütenturnier des Judoclub Han Ho San im SSK Kerpen e.V.

Am Samstag den 28.04.2018 lud der Judoclub Han Ho San im SSK Kerpen e.V. zu seinem 10. Kirschblütenturnier ein und über 70 Judokas stellten sich der Herausforderung. Darunter auch 12 Judokas unseres Freundschaftsvereins JSG Dynamo Jüterbog, die für dieses Wochenende wieder nette Gasteltern und Hotels in Sindorf fanden.

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Um 9.30 Uhr war alles aufgebaut uimg_1149.jpgnd das Turnier konnte pünktlich starten. Besonderes Eröffnungshighlight war die Aufführung einer Judogruppe unter Anleitung unserer sportlichen Leitung Daniela Egler. Zur Musik von David Garrett zeigten sie u.a. Sprünge und Slowmotioneinlagen, synchrone Würfe und Selbstverteidigungssequenzen – der Beifall und die Begeisterung des Publikums waren enorm.

Anschließend ging es, aufgeteilt in 17 Pools, für die Judokas in den Wettkampf. Beim Kirschblütenturnier starten die Judokas aber nicht nur im Kampf, sie müssen auch ihre Geschicklichkeit und ihr Wissen unter Beweis stellen. Und dann unterbrach die Abteilungsleiterin Susan Bittkau-Schmidt den Wettkampf, ließ alle Judokas aufstehen und begrüßte mit ihnen gemeinsam den Ehrengast des Kirschblütenturnieres – Herr Han Ho San. IMG_1173Er zeigte sich überwältigt von der Größe und der Organisation des Turniers, unterschrieb dutzende Judoanzüge und Gürtel und blieb bis zur Siegerehrung. Dort hielt er zur Freude aller eine wunderbare Rede über die Geschichte des Vereins und vor allem die Philosophie des Judosports, wieder ein besonderer Moment des Turniers und es sollten noch einige folgen.

Die Verpflegung der Judokas, Trainer, Eltern, Helfer und unserer Gäste übernahm auch in diesem Jahr der Förderverein Judoclub Han Ho San. In diesem Jahr mit besonders vielen Helfern und Unterstützern, das gilt übrigens auch für den sportlichen Teil der Veranstaltung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön von Silke Kobert, der Vorsitzenden des Fördervereins. Besonderes Highlight des Fördervereins – die Tombola mit tollen Preisen. Kein Kind ging ohne nach Hause.

Dann war das Turnier beendet, alle Wettkämpfe durchgestanden, alle Punkte eingesammelt. Urkunden wurden geschrieben und die Turnhalle der Mühlenfeldschule zur Pokalübergabe vorbereitet. Zur Eröffnung hielt Herr Han Ho San seine höchst motivierende Rede. 74 Goldpokale und Urkunden standen bereit – aber auch ein ganz besonderer Pokal. Zum 10. Kirschblütenturnier sollte eine Person geehrt werden, die besonderes Engagement und Einsatzbereitschaft zeigte. IMG_1176Eltern, Judokas, Trainer und Assistenten waren im Vorfeld aufgerufen, einen oder mehrere Personen zu nennen und ihre Entscheidung zu begründen. Eine wunderbare Wertschätzung, denn viele wurden genannt und die Entscheidung war für den ein oder anderen sicherlich nicht einfach. Die Verlesung der einzelnen Namen mit Begründungen war ein sehr bewegender Moment und zeigt, wie wichtig Anerkennung und Wertschätzung ist. Letztendlich fiel die Wahl auf Dominik Moser, Trainer und Vater von Judokas, der in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung, sportlich wie menschlich gezeigt hat, lernbereit, engagiert im Training und immer ein Ansprechpartner für Eltern und Judokas. Danke Dominik.

IMG_1189Schließlich kam die Verleihung der Urkunden und Pokale, darauf warteten die kleinen und großen Judokas bereits. Poolweise wurden sie aufgerufen und stiegen stolz auf das Siegertreppchen. Zusätzlich nahm in diesem Jahr jeder Judoka noch einen kleinen Han Ho San – Tiger als Erinnerung mit nach Hause. Und auch Herr Han Ho San ließ es sich nicht nehmen, jedem IMG_1192Einzelnen zu gratulieren und die Hand zu schütteln. Und dann gab es natürlich noch Turniersieger. In diesem Jahr waren es: Ian Siese (Judoclub  Han Ho San), Nick Atlas und Tim Lamprecht (JSG Dynamo Jüterbog). Wie in jedem Jahr wurden auch in diesem besondere technische Leistungen im Turnier gewürdigt. Die Wahl fiel auf: Dunja Jung, Paulina Egler, Tim Klein, Emil Seifert (alle img_1194-e1525975582211.jpgJudoclub Han Ho San) und Nils Schneider (JSG Dynamo Jüterbog). Herzlichen Glückwunsch.

Und so ging es zu Ende – Unser 10. Kirschblütenturnier. Ein unglaublich aufregender und spannender, aber auch emotionaler Tag.

Eure Susan

 

Selbstverteidigungskurs am 25.03.2018

Eine Woche nach Frühlingsanfang trafen sich 19 motivierte Teilnehmer zum Selbstverteidigungskurs in unserer Sporthalle. Neben Erwachsenen und jungen Paaren erschien besonders zahlreich die junge Generation.

Geleitet wurde der Kurs am Sonntag, 25.03.18 von Dominik Moser und Daniel Klein. Pünktlich zu Beginn um 14:00 Uhr tauschten wir uns über die gesetzlichen und theoretischen Grundlagen der Selbstverteidigung aus. Nach dieser „Aufwärmrunde“ ging es dann aber auch schon zu dem Punkt, wofür die meisten Teilnehmer gekommen waren. Jetzt hieß es „ACTION“! Als erstes lernten wir die Grundhaltung der Selbstverteidigung. „Linker Fuß nach vorne, leicht einknicken, den rechten nach hinten auf den Fußballen und die Arme ausstrecken. Nach mehrfachem Wiederholen hatte sich die Grundstellung bei jedem Teilnehmer eingebrannt. Nun ging es an das eigentliche Verteidigen. Neben verschiedenen Schlagtechniken mit der Faust und der Handfläche lernten wir ebenfalls, unsere Ellbogen als äußerst nützliche Waffe einzusetzen. Außerdem zeigten uns Dominik und Daniel zahlreiche Nervenpunkte im Körper, welche  beim Treffen die Wirkung der Schläge verstärken.

Aber auch auf dem Boden lernten wir, uns zu verteidigen. Und auch wenn uns der Angreifer im Schwitzkasten hat oder uns „mit Schraubenschlüsseln“ festhält, haben wir dafür jetzt das passende Gegenmittel.

Gegen 17 Uhr endete der Kurs. Nach zahlreichen Übungen und einer Menge an Spaß verabschiedeten sich die Teilnehmer, um sich den restlichen Sonntagabend auszuruhen. Ein wirklich gelungener Kurs, in dem ein wirklich ernsthaftes Thema sehr anschaulich behandelt wurde.

Daumen hoch!

Euer Yannick Pesch

 

Landeslehrgang U13 in Bottrop

Zum 2. Offenen Landeslehrgang der U13 waren wir mit insgesamt 5 Kindern und mir, als begleitendem Trainer, sowie Marco, als Fahrer und Begleiter, im Landesleistungszentrum Bottrop am Start. Mit von der Partie waren Mehdi Kaser, Lamia Moser, Linus Egler, Jette Hoy und Matti Kellerberg (sowie Marco Egler und ich).

Die 1,5-stündige Anreise sollte sich lohnen, denn als Trainer hatte der zuständige Landestrainer für die U13, Sascha Herkenrath, eingeladen.

Um 10 Uhr ging es dann pünktlich mit rund 130 Kindern in der großen Halle los. Begonnen wurde mit ein paar Turn- und Kraftübungen. Das eine oder andere Kind hatte mit den anspruchsvollen Aufgaben noch einige Probleme, sodass ich mir fest vorgenommen habe, diese auch in unserem alltäglichen Training einzubauen. Im Anschluss wurden gemeinsam mit einem Partner einige Bahnen Uchi-Komi ausgeführt. Jedes Kind versuchte natürlich, möglichst mit einem Freund aus dem eigenen Verein zusammen zu üben. Doch das sollte das letzte Mal sein, dass man mit einem vertrauten Partner zum Üben kam, denn Sascha legte großen Wert darauf, dass die Kinder mit möglichst vielen unterschiedlichen Partnern trainierten. Das ist beim Training sehr wichtig, da man so vielseitiger trainiert. Bei 130 Kindern hat man deutlich mehr Auswahl als im eigenen Vereinstraining. Nach dem Uchi-Komi ging es in eine sehr ausgiebige Standrandoriphase. Hier bekamen die Kinder im 3-Minuten-Takt dieMöglichkeit, sich mit vielen wechselnden Partnern so richtig auszutoben. So waren die ersten 2 Stunden auch schnell vorbei. Es ging in eine 1-stündige Pause.

Nach der Pause sollte es um die Ne-Waza, also den Bodenkampf gehen. Sascha demonstrierte eine einfache aber effektive Technik, mit der man sich aus der Beinklammer im Boden befreien kann. Diese probierten die Kinder dann mit unterschiedlichen Partnern aus – erst ohne und dann mit Widerstand. Auf den Technikteil folgte ebenso eine sehr ausführliche Bodenrandoriphase bis zum Ende des Lehrgangs.

Alles in allem hatten die Kinder und auch ich sehr viel Spaß am Lehrgang. Selten haben die Kinder die Gelegenheit, mit so vielen Partnern zu trainieren und sich zu messen. Auch ich konnte einige kleine Trainingsideen mitnehmen. Gespräche mit dem Landestrainer und den anderen anwesenden Trainern, sowie einfaches Zuschauen bei den Randoris und den Techniken sind immer hilfreich und bringen mir, als Trainer, immer wieder neue Ideen, manchmal kleine…manchmal große.

Für mich steht fest: ich werde es sehr begrüßen und unsere Kinder dazu motivieren, wieder zu Landeslehrgängen zu fahren.  Das darf ruhig regelmäßig sein.

Euer Dominik

1. Düsseldorf Open

Am 10. und 11. März ging es für einige von uns in Düsseldorf auf’s Turnier.

Am Samstagmorgen startete das Turnier mit der männlichen U18. Unser Verein wurde in dieser Altersklasse durch Niklas und Sascha vertreten. Leider verlor Niklas seinen 1. Kampf. Seinen 2. Kampf gewann er durch einen schönen Konter. Allerdings zog er sich in diesem Kampf eine Verletzung an der Hand zu, weswegen er leider nicht mehr weiter kämpfen konnte.

Auch Sascha kämpfte zur selben Zeit. Er verlor leider beide Kämpfe und war somit raus.

Nachmittags ging es dann für Melanie und mich weiter. Da Melanie in ihrer Gewichtsklasse -44kg keine Gegner hatte, kämpften wir beide in der Gewichtsklasse -48kg. Wir hatten beide jeweils zwei Kämpfe. Den 1. Kampf hatte Melanie und gewann ihn sehr schnell mit einem schönen Haltegriff. Nach ihrem Kampf war auch ich gegen dieselbe Gegnerin an der Reihe. Diesen Kampf konnte ich ebenfalls durch einen Haltegriff für mich entscheiden. Im letzten Kampf trafen wir zwei dann auch aufeinander. Da keine von uns eine Wertung erzielen konnte, kämpften wir 9 Minuten. Am Ende wurde ich mit drei Shidos disqualifiziert und Melanie gewann. Sie holte sich den verdienten 1. Platz und ich wurde 2.

Am Sontag kämpfte dann Ian in der männlichen U15. Er hatte starke Gegner, deren Griffe selbst Ian nicht lösen konnte. Leider verlor er seine drei Kämpfe.

Es war ein schönes Turnierwochenende mit vielen weiteren Erfahrungen!!!

Eure Hanna